Bahnbrecher

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BMW X6
BMWs Crossover X6 fährt Herbst diesen Jahres in seine zweite Runde - und er wird dabei weiter absahnen. Denn die Konkurrenz in Stuttgart und Ingolstadt döst in dem Segment sanft vor sich hin.
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Kaum ein Auto hat BMW in den vergangenen Jahren so viel Freude bereitet wie der X6. Das betont sportlich positionierte Coupé sorgte bei seinem Marktstart für viel Aufsehen. Mit einem Crossover hebt sich heute klassenübergreifend keiner mehr von der breiten Masse ab als die Bayern mit ihrem X6. Das ist beim BMW X6 auch in der zweiten Generation so.

Er setzt auf bekannte Tugenden, die ihm bisher mehr als 250.000 Verkäufe einbrachten und er wirkt stimmiger und eleganter noch als bisher. Insbesondere die deutsche Premiumkonkurrenz hat daran zu knabbern. Audis Q6 hat wenig gegen den X6 zu bieten. Und Mercedes stellt die im April auf der Peking Motorshow gezeigte Serienversion des schmucken MLC erst im kommenden Sommer auf die Straße. Und Porsche hat die Coupé-Variante des Cayenne schon x-mal verschoben.

So heißt es ab November freie Bahn für BMW X6, Nummer zwei. Der ist und bleibt die sehenswerte und polarisierende Alternative zum 2013 neu vorgestellten BMW X5. Auch der neue X6 ist technisch weitgehend mit dem ebenfalls in Spartanburg/USA produzierten X5 identisch. Davon abweichend gibt es eine coupéhafte Dachlinie, etwas weniger Laderaum, aber ein klares Bekenntnis zu Dynamik und Sportlichkeit. 580 bis 1.525 Liter Laderaum sollten allerdings für die meisten Nutzungen ausreichen.

Motor und Antrieb sind ebenfalls mit denen des X5 identisch. Der kleine Vierzylinderdiesel des X5 25d - wahlweise mit Hinterrad- und Allradantrieb - fällt durchs Raster. Und so gibt es ein Motorenspektrum von 190 kW/258 PS des BMW X6 xDrive 30d bis zum X6 xDrive 50i mit 330 kW/450 PS. Der Topdiesel des M50d mit seinen drei Turboladern leistet unverändert 280 kW/381 PS und der rund 560 PS starke X6 M wird 2015 ebenfalls doppelt zwangsbeatmet folgen.

Serienmäßig sind bei der Neuauflage nicht nur Achtgang-Sportautomatik, 19-Zoll-Felgen, Xenonlicht und Klimaautomatik, sondern auch vollelektrische Sportsitze, eine dreisitzige Rückbank, elektrische Heckklappe und ein umfangreiches Sicherheitspaket.

Das Design ist ebenso wie das Fahrzeug selbst komplett neu - auch, wenn der BMW X6 wie schon der X5 deutlich auf dem Rücken der Vorgängergeneration entwickelt wurde. Besonders das Heck ist aber gefälliger geworden und der Hüftschwung über dem hinteren Radlauf tut der Seitenlinie sichtlich gut. Die Kunden werden ihn wohl wieder lieben.

Wer weniger Geld ausgeben will: Es gibt mittlerweile ja auch den kleinen Bruder BMW X4. Die Auslieferungen des neuen BMW X6 beginnen zum Monatswechsel November/Dezember. Preislich geht es bei 65.650 Euro für den 258 PS starken BMW X6 xDrive 30d los. Der Topdiesel X6 xDrive M50d kostet mindestens 87.300 Euro. Immerhin hält sich der Verbrauch mit 6,6 Litern Diesel zurück.

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