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Die neue Stuttgarter C-Klasse sieht der S-Klasse zum Verwechseln ähnlich - nur eben zwei Klassen kleiner. Mit dem Hoffnungsträger will Mercedes-Benz den BMW 3er vom Mittelklasse-Thron stoßen.
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Mercedes hat das Lenkrad herumgerissen. Dank der neuen S-Klasse als Image- und Technologieträger sind die Stuttgarter vom Schlingerkurs der vergangenen Jahre zurück auf der Erfolgsspur. Jetzt heißt es Volumen machen - und das geht kaum besser als im Mittelklassesegment.

Die neue C-Klasse, die sich optisch stark an dem voluminösen Aushängeschild aus dem Luxussegment orientiert und Mitte Januar erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wird, dürfte dann einer der großen Stars auf der Detroit Autoshow sein.

Die Bandbreite der Ausstattungen sucht nicht nur in dieser Klasse ihresgleichen. Der neue Dreh- und Angelpunkt im schwäbischen Produktportfolio soll mit technischen Finessen wie Sportlenkung oder Luftfederung die Quadratur des Kreises ermöglichen. Die Anzahl der Assistenzsysteme soll dabei ebenso Maßstäbe setzen wie Fahrwerk, Federungs- und Abrollkomfort.

Die C-Klasse hat im Vergleich zur Vorgänger-Generation um 100 Kilogramm abgespeckt. Bei acht Zentimetern mehr Radstand (2,84 m) gegenüber dem Vorgänger wuchs die Fahrzeuglänge um fast zehn Zentimeter auf 4,69 m - auch, um den Unterschied zum noch jungen Mercedes CLA zu unterstreichen. Der resultierende Raumgewinn kommt vor allem den Fondpassagieren und dem 480 Liter großen Laderaum zugute.


Ebenso wie das Äußere zeigt auch das Interieur der C-Klasse deutlich Anleihen bei der S-Klasse
Wie andere Modelle vor ihr ist auch die neue C-Klasse mit zwei unterschiedlichen Gesichtern zu bekommen: sportlich mit Zentralstern oder mit dem klassischen Kühlergrill samt Stern auf der Motorhaube. Anders als bei der größeren E-Klasse konnte sich Mercedes nicht durchgängig zu LED-Scheinwerfern durchringen. Neben den serienmäßigen H7-Lichtwerfern sind zwei energiesparende LED- Varianten aber als Option zu haben. Immerhin: Die Rücklichter sind bei allen Scheinwerferversionen in LED- Technik ausgeführt.

Ebenso wie das Äußere zeigt auch das Interieur der C-Klasse deutlich Anleihen bei der S-Klasse. Neben den wertigen Runddüsen und den Bedienelementen als Schalterleiste in der Mittelkonsole bleibt der aufgesetzte Multifunktionsbildschirm auf dem Cockpit jedoch Geschmacksache. Komplett neu für Mercedes sind das optionale Head-Up-Display und das Touchpad mit Controller zur einfachen Bedienung zahlreicher Funktionen.

Das Motorenangebot ist zunächst dünn. So sind nur zwei Vierzylinder-Benziner mit 156 und 184 PS sowie ein Diesel mit 170 PS verfügbar. Ihr Verbrauch liegt zwischen 4,0 und 5,3 Litern. Es folgen zwei 1,6 Liter große Diesel mit 115 und 136 PS sowie eine leistungsstärkere 2,2-Liter-Version mit 204 PS. Außerdem werden sechs Benzinmotoren mit 156 bis 333 PS zur Verfügung stehen.

Ebenso wie bei den Hauptkonkurrenten BMW 3 und Audi A4 wird die neue C-Klasse über verschiedene Fahrmodi (Komfort, Eco, Sport und Sport+) verfügen. Optional gibt es erstmals in dieser Klasse eine Luftfederung für noch mehr Komfort. Zum Start ist die Mercedes C-Klasse in den Motorvarianten C 180 ab 33.558 Euro, C 200 ab 36.414 sowie C 220 Bluetec ab 38.675 Euro erhältlich. Weitere Motor- und Getriebevarianten folgen ebenso wie Coupé, T-Modell und eine AMG-Version mit bärenstarker V8-Power.

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