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Faszination: Audi Prologue
Audi hebt auf der Autoshow in Los Angeles sein neues Design aus der Taufe. Die Studie Audi Prologue soll einen Vorgeschmack auf die Zukunft der Ingolstädter geben - außen und innen.
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Einen Audi vom anderen nur an der Front zu unterscheiden - das fällt schon seit einigen Jahren nicht leicht. Zu sehr ähneln sich die vor einem Jahrzehnt eingeführten Single-Frame-Grills. Audi hat sich dieses Problems jetzt angenommen und startet mit dem neuen Designchef Marc Lichte und der Studie des Prologue auf der Autoshow in Los Angeles einen Neuanfang: "Der Prologue ist ein Vorgeschmack auf die Zukunft von Audi."

Dass man sich bei dieser Design-Offensive auch Hilfe aus Hollywood holt, dürfte dieser Tage bei der Nähe zur Filmindustrie in Los Angeles nicht wundern. So führt Filmstar Abigail Leigh Spencer durch den Premierenabend. Als Audis Entwicklungschef Ulrich Hackenberg und Marc Lichte mit ihrer emotionalen Rede zum Ende kommen, fällt der Vorhang: Zum Vorschein kommt ein betont elegantes Coupé, gespickt mit Zukunftstechnologien.

Besonders markant sind der stärker in die Breite gezogene Kühlergrill, die ausstehenden Radhäuser an allen vier Ecken und das angepfeilte Heck. Unter dem Heck befindet sich ein Diffusor, der sich bei etwa 120 km/h automatisch absenkt und somit für ein effizienteres und dynamischeres Fahren sorgt. Doch das ist nicht das Einzige, was am Hinterteil des Audi auffällt: Die Heckscheibe wölbt sich konkav nach innen, so dass zum einen ein geschlossener Fahrgastraum ermöglich wird und zum anderen ein komfortable Beladen gewährleistet ist. Der Tankdeckel verschwindet per Fernbedienung in der C-Säule.

Nicht nur die Außen- und Innenansicht sorgen für Aufsehen. Ulrich Hackenberg: "Wenn ich Autos entwickle, dann sind sie sportlich und schnell." Unter diesem Motto wurde dem Konzeptfahrzeug ein vier Liter großer TFSI-Motor mit 605 PS und einem maximalen Drehmoment von 750 Newtonmetern verpasst.

Im Cockpit sind die meisten Innovationen zu erleben. Vor allem eine hat es dem technikbegeisterten Hackenberg angetan: Das hauchdünne, biegsame OLED-Display in der Mittelkonsole. Beim Starten des Autos richtet sich das flexible Display auf. Und auch der Umstand, dass der Beifahrer auf seiner Seite zum Beispiel ein Restaurant aussucht und dieses Informationspaket wie bei einem Smartphone zum Fahrer wischt, erfreut jeden Technikfan.

Bleibt abzuwarten, was das Audi-Gespann Lichte und Hackenberg tatsächlich in die Serie des neuen Audi A8 retten kann, der 2016 kommt. Und nicht nur die beiden träumen von einem Luxuscoupé mit Namen A9.

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